Kategorie-Archiv: Astrofotografie Tutorials

In dieser Sektion könnt ihr einige Astrofotografie Tutorials von mir sehen. Ich möchte hier gerne einige Erfahrungen die ich damit gemacht habe mit euch teilen und hoffe, dass es euch in irgendeiner Weise hilft und ihr nicht dieselben Fehler macht wie ich. Hauptsächlich geht es um Astrofotografie und die Schwierigkeiten die man damit so hat. Ich fand das Thema Astrofotografie wirklich sehr faszinierend, allerdings benötigt man auch einiges an Wissen und sehr viel Erfahrung, bevor man schöne Bilder machen kann. Leider ist es auch ein sehr teures Hobby, man kann einiges sparen, indem man sich die Gebrauchtmärkte von einschlägigen Foren wie astrotreff.de oder astronomie.de anschaut.
Ich habe mit einem Astromaster Teleskop angefangen und dann die ersten Bilder per Piggyback mit meiner Spiegelreflex gemacht. Dann kam ein neues Teleskop und eine größere Montierung, dann eine noch größere Montierung und mittlerweile auch schon automatisches Nachführen und H-Alpha Filter usw. Viele Teile habe ich in der Zeit auch umsonst gekauft, bin diese aber ganz gut über den Gebrauchtmarkt von astrotreff los geworden.

Hier eine Übersicht der Tutorials und Anleitungen von mir:

DSLR und CCD Kameras im Vergleich

Hersteller Name Typ Farbe Sensor SensorX Y Pixel QE Bits ReadNoise Kühlung FullWell Max Bel. Preis
Canon 1DX CMOS Ja 36 24 6,9 49 14 1,2 0 90092 4000
Canon 1200D CMOS Ja 22,3 14,9 4,3 37 14 2,1 0 23104 300
Canon 100D CMOS Ja 22,3 14,9 4,3 43 14 2,9 0 19568 400
Canon 550D CMOS Ja 22,3 14,9 4,2 41 14 2,1 0 22736 350
Canon 700D CMOS Ja 22,3 14,9 4,3 38 14 2,5 0 20118 450
Canon 750D CMOS Ja 22,3 14,9 3,7 49 14 1,9 0 24035 550
Canon 760D CMOS Ja 22,3 14,9 3,7 50 14 1,6 0 22065 650
Canon 5DS CMOS Ja 36 24 4,4 50 14 2,5 0 32498 2500
Canon 5D Mark 3 CMOS Ja 36 24 6,1 51 14 2,4 0 70635 2000
Canon 650D CMOS Ja 22,3 14,9 4,2 40 14 1,6 0 21354 430
Canon 6D CMOS Ja 36 24 6,5 47 14 1,6 0 75265 1000
Canon 7D Mark 2 CMOS Ja 22,3 14,9 4,1 59 14 2 0 29544 1200
Canon 70D CMOS Ja 22,3 14,9 4,1 50 14 2,3 0 26723 700
ZWOptical ASI120MM CMOS Nein MT9M034 4,8 3,6 3,75 75 12 NA 0 KA 1000 240
Astrolumina ALCCD QHY 5L II CMOS Nein MT9M001 4,83 3,63 3,75 74 12 0 99 290
Astrolumina ALCCD-QHY6 CCD Nein ICX259AL 6 4,96 6,5 65 16 7,8 Ja 10000 400
Inova PLC-M CMOS Nein MT09M001 6,4 4,8 5,2 10 0
Inova Nebula-NBC-M CMOS Nein MT09M001 6,4 4,8 5,2 10 -30
Astrolumina ALCCD QHY 5 II CMOS Nein MT9M001 6,7 5,3 5,2 56 8 0 99 250
ATIK 420 CCD Beides ICX274 7,13 5,17 4,4 NA 16 4 -30 NA 1000
ZWOptical ASI178MM CMOS Beides IMX178 7,4 5 2,4 NA 14 1,3 -40 15000 900
The Imaging S. DMK 51AU02.AS CCD Nein ICX274 7,1 5,3 4,4 NA 8 NA 0 NA 3600 950
Starlight Expr. Trius-SX674 CCD Nein ICX674AGL 8,81 6,63 4,54 77 16 7 -30 20000 2200
ATIK Infitiny CCD Beides ICX825 9 6,7 6,45 NA 16 6 0 NA 120 1100
ZWOptical ASI174MM CMOS Beids IMX174LLJ 10,67 8 5,86 78 12 3,5 0 32400 800
ZWOptical ASI174MM Cooled CMOS Beids IMX174LLJ 10,67 8 5,86 78 12 3,5 -40 32400 1150
The Imaging S. 23UX174 CMOS Nein IMX174 10,7 8 5,86 NA 12 NA 0 NA 30
Astrolumina ALCCD-QHY21 CCD Beides ExView II 10,7 9,2 4,54 79 16 5 -45 20000 2400
Starlight Expr. Trius-SX694 CCD Nein ICX694 12,49 9,99 4,54 77 16 7 -30 20000 2700
ATIK 460EX CCD Beides ICX694 12,5 10 4,54 NA 16 5 -25 NA 2400
ATIK One9.0 CCD Nein ICX814 12,5 10 3,69 NA 16 5 -38 NA 3000
Astrolumina ALCCD-QHY22 CCD Beides ExView II 14,6 12,8 4,54 79 16 5 -45 20000 2700
Astrolumina ALCCD-QHY23 CCD Beides ExView II 14,6 12,8 3,69 79 16 5 -45 20000 3000
Starlight Expr. Trius-SX16 CCD Nein KAI4022M 15,15 15,15 7,4 55 16 10 -30 40000 3300
Astrolumina ALCCD-QHY9c CCD Ja KAF-8300 17,96 13,5 5,4 56 16 8 -50 25500 1800
Astrolumina ALCCD-QHY9 CCD Nein KAF-8300 17,96 13,5 5,4 56 16 8 -50 25500 2000
SBIG STF-8300 CCD Beides KAF-8300 18 13,5 5,4 54 16 9,3 -36 25500 3600 2200
Astrolumina ALCCD-QHY8L CCD Ja ICX413AQ 25,1 17,6 7,8 60 16 6 -35 1400
Astrolumina ALCCD-QHY10 CCD Ja ICX493AQA 25,1 17,6 6 60 16 8 -43 45000 1800
Astrolumina ALCCD-QHY8pro CCD Ja ICX453AQ 25,1 17,6 7,8 60 16 6 -45 10000 2200
Astrolumina ALCCD-QHY12 CCD Ja Super HAD  25,1 17,6 5,12 60 16 8 -45 32000 2900
SBIG STXL-6303E CCD Nein KAF-6303 27,5 18,4 9 68 16 11 -60 100000 7000
Astrolumina ALCCD-QHY11 CCD Nein KAI 11002 36 24 9 46 16 12 -40 60000 4500
Starlight Expr. Trius-SX36 CCD Nein KAI11002M 36 24 7,4 52 16 12 -30 30000 5900
SBIG STXL-11002 CCD Nein KAI11002M 36 24,7 9 50 16 11 -60 60000 8500

Tool zum Berechnen des Signal zu Rausch Verhältnis

Hier könnt ihr euch eine Abschätzung der optimalen Parameter für eine Aufnahmesituation am Himmel berechnen.
An der Stelle möchte ich mich bei Norbert aus dem astrotreff Forum bedanken (Spitzname nobbi), er hat mir insbesondere bei der Theorie wirklich sehr weiter geholfen.

Auf der X-Achse der Diagramme finde ihr immer die Einzelbelichtungszeit für das Stacken, die Gesamtbelichtungszeit bleibt natürlich erhalten. Also z.B. bei einer Gesamtbelichtungszeit von 10min, bedeuten 60sec auf der X-Achse: 10x60sec.

Signal zu Rausch Verhältnis berechnen:
Durchmesser Teleskopöffnung in mm
Durchmesser Teleskopobstruktion (Fangspiegel) in mm
Effektive Brennweite in mm
Scheinbare Helligkeit des Objekts [mag]
Winkelausdehnung des Objekts [Bogenminuten] /
Gesamtbelichtungszeit [Minuten]
Sensortemperatur [°C]
Fotografischer Filter
Lichtverschmutzung
Kamera





 

 
Folgende Dinge werden nicht beachtet oder sollte man wissen:

  • Bei höheren ISO Zahlen sinkt der Dynamikumfang der Kamera erheblich. Also sollte man bei ähnlichem S/N Verhältnis eher zu niedrigeren ISO Zahlen tendieren. Die maximale Sättigung ist allerdings berücksichtigt und wird mit Full angezeigt.
  • „Verstärkerleuchten“ bei hohen ISO Zahlen ist hier auch unberücksichtigt.
  • CLS Filter ist nur eine Abschätzung, genauso wie der Himmelshintergrund. Ich muss hier abschätzen, wie viele Photonen im Schnitt durch den Hintergrund auf den Sensor fallen, bzw. wie viele Hintergrund Photonen der CLS abblockt. Man kann sich vorstellen, dass das nicht so einfach ist ^^
  • Dark- und Bias Frames werden nicht berücksichtigt
  • Hat ein Sensor sehr kleine Pixel, so ist das hier eher unvorteilhaft. Man muss allerdings bedenken, dass man bei sehr hohen Auflösungen die Bilder später meist runter skaliert. Dabei erhöht sich das S/N nochmals. Das wird hier nicht berücksichtigt.
  • Bei den Werten für den Himmelshintergrund bin ich leider noch relativ unsicher, falls ihr da Erfahrungswerte habt: Immer her damit 🙂
  • Viele der Parameter ändern sich natürlich über eine nächtliche Foto Session, das kann und soll hier auch gar nicht berücksichtigt werden.
  • Das Tool gibt sicher nicht 100%ig die Realität wieder, wie schon gesagt werden viele Dinge nicht berücksichtigt. Aber es kann euch Parameter wie ISO Zahl und Belichtungszeit für die nächste Foto Session schon deutlich eingrenzen. Auch ob eine Kühlung nötig ist oder nicht, denn in vielen Fällen bringt eine Kühlung weniger als man denkt.

Hier einige Erklärungen und Beispiele für Anfänger, hier gibt es auch einige Beispiele was diverse Hardware Upgrades eigentlich bringen:
Signal zu Rausch Verhältnis einige Beispiele und welche Upgrades treiben mein S/N in die Höhe

Die Theorie hinter dem Tool könnt ihr in folgender PDF nachlesen:
Rauschen

Falls eure Kamera nicht dabei sein sollte, dann schreibt mich einfach an. Wenn ihr mir folgende Bilder zuschickt, dann füge ich die Kamera mit ein:
4-6 Darkframes ( jeweils 2 bei einer Temperatur, also z.B. 2 Darks bei 10°C + 2 Darks bei 20°C )
2 Biasframes
2 Flats
Die Bilder müssen alle bei einer ISO Zahl eurer Wahl gemacht sein. Nehmt am besten eine „mittlere“ ISO Zahl die bei eurer Kamera gut funktioniert, z.B. 800 war bei meiner EOS 1200D immer eine gute Wahl. Schickt mir die Bilder dann an:
a.schmitz@gns-net.de

Signal zu Rauschverhältnis einige Beispiele und welche Upgrades treiben mein S/N in die Höhe

In diesem Beitrag möchte ich einen kleinen Einblick in die Ergebnisse des Signal zu Rauschverhältnis Tools geben. Hauptsächlich geht es mir hierbei um die Interpretation der Ergebnisse mit einigen Beispielen.

Nehmen wir mal folgendes Beispiel an:
Teleskop: 8″ f/4 Newton
Beobachtungsobjekt: Messier 33 (Dreiecksnebel)

Beispiel 1 (normale Aufnahme)

Parameter Wert
Kamera Canon EOS 1200D
Teleskop Durchmesser: 203mm
Teleskop Obstruktion: 70mm
Teleskop Brennweite 800mm
Scheinbare Helligkeit des Objekts: 5.7 mag
Größe des Objekts (M33) 70'x40'
Gesamtbelichtung: 240min
Lichtverschmutzung:  Kleinstadt
Sensortemperatur: 20°C
Signal zu Rausch Verhältnis Beispiel 1
Signal zu Rausch Verhältnis Beispiel 1

Ok fangen wir zuerst mal mit den Achsen an. Auf der X-Achse seht ihr die Belichtungszeit für eine einzelne Aufnahme. Die Gesamtbelichtungszeit bleibt aber erhalten !!! Also wenn auf der X-Achse 60sec steht, dann bedeutet das bei einer Gesamtbelichtungszeit von 240min (die wir oben ja eingegeben haben): 240x60sec
Also ein gestacktes Bild !!!!

Alles klar, die Y-Achse ist hier einfach nur das Signal zu Rauschverhältnis selbst. Das hat keine Einheit, aber es soll möglichst hoch werden. Grundsätzlich kann man sagen:
Je höher, desto besser wird unser Bild.

Als erstes sieht man auf dem Bild die verschiedenen ISO Zahlen jeweils als eine farbige Kurve angezeigt. Danach fällt auf, dass überall „Full“ steht. Diese Full bedeutet, dass die ersten Pixel des Sensors bereits gesättigt sind (Full-Well Kapazität des Pixels ist erreicht). In unserem Fall könnte bspw. der Kern der Galaxie also bereits komplett gesättigt sein. Das möchten wir vermeiden und halten uns deswegen an diese Full-Well Grenze. In diesem Fall wäre eine ISO Zahl von 800 bei einer Belichtung von 150sec eine gute Wahl, hier ist das S/N am höchsten und auch noch etwas von der Full Well Grenze entfernt. Alternativ wäre eine ISO von 400 bei 240sec Einzelbelichtung auch eine gute Wahl.

ISO 1600 + 60sec Belichtung wäre auch eine Möglichkeit, was für kurze Belichtungszeiten spricht ist Folgendes:

  • Die Nachführung muss bei 240sec schon gut funktionieren. Bei 60sec benötigt ihr unter Umständen nicht mal eine Nachführung.
  • Fliegt euch bei einem 240sec Bild mal eine Wolke davor, oder der Nachbar schaltet grade seine Flutlichter an oder ein Windstoß kommt und verwackelt das Bild, oder die Nachbarskatze pinkelt euch auf das Teleskop oder was weiß ich nicht was:
    Ein 240sec Bild ist dann im Eimer. Bei 60sec. wären dann halt nur 60sec weg.
  • Die Stacking Algorithmen im Deep Sky Stacker oder in PixInsight funktionieren bei vielen Bilder erheblich besser. Das alles sind statistische Tools, welche Ausreißer im Bild aussortieren sollen. Je mehr Bilder, desto besser klappt das !!!!! Also es dürfen schon 50 Bilder sein, besser mehr.
  • Nutzt ihr eine Nachführung und dazu Dithering (also nach jedem geschossenen Bild wird um 1-2 Pixel verschoben), dann funktioniert das bei vielen Bildern einfach phänomenal. Dithering soll es den Stacking Algorithmen einfacher machen. Ist z.B. ein Pixel komplett gesättigt (Hot Pixel z.B.) und das Bild verschiebt sich danach um einen Pixel, dann ist der Hot-Pixel später beim Stacken an einer anderen Stelle und kann sofort aussortiert werden. Auch hier gilt: Je mehr Bilder, desto besser klappt das.

Ich hoffe, das waren genug Gründe ^^

Beispiel 3 (H-Alpha Filter + Kühlung und ein extrem dunkles Objekt)

Parameter Wert
Kamera Canon EOS 1200D
Filter H-Alpha 12nm
Scheinbare Helligkeit des Objekts:  12 mag
Gesamtbelichtung: 240min
Lichtverschmutzung:  Kleinstadt
Sensortemperatur: 0C
Signal zu Rauschverhältnis Beispiel 2 - H-Alpha sehr dunkles Objekt
Signal zu Rauschverhältnis Beispiel 2 – H-Alpha sehr dunkles Objekt

Ok, ein merkwürdiges Beispiel, das könnte z.B. im Weltraum auftreten: Kalt und dunkel ^^
Nein im Ernst: Benutzen wir einen H-Alpha Filter und eine Kühlung für unsere Kamera (wie z.B. mit der Kühlbox die ich gebaut habe, siehe hier), dann haben wir tatsächlich ähnliche Verhältnisse. Der H-Alpha Filter sorgt wirklich für wahre Wunder was die Lichtverschmutzung angeht. Natürlich wird das eigentliche Lichtsignal geringer, wir sperren ja einiges an Licht aus. Aber was bedeutet nun diese Grafik?
So lange belichten wie du kannst, wie man sieht ist das Maximum selbst bei 900 sec. noch nicht erreicht. Also holt alles aus der Nachführung raus was geht und betet, dass euch nix die Belichtungen versaut.

Ein S/N unter 1.0, was soll denn das sein ?????

Tja im Prinzip heißt das: Die Aufnahme macht keinen Sinn für euch.
Meine persönlich Erfahrung ist aber: Probiert es einfach aus.
Das hier ist nur eine relativ einfache Simulation, sehr viele Dinge werden hier nicht berücksichtigt. Mir sind auch schon Aufnahmen bei 12 mag Objekten gelungen. Allerdings habe ich da schon 10h Belichtung, den H-Alpha Filter und Kühlung (im Winter) benötigt.

 

Ich habe zuviel Geld und möchte mir irgendwas Neues kaufen, was ist denn jetzt am sinnvollsten?

Ok, probieren wir doch mal mit unserem Setup von Beispiel 1 ein paar Sachen aus. Dann liegt das maximale Signal zu Rauschverhältnis bei:
S/N = 6.205

Eine neue Nikon D5100
  • Kostenpunkt: ~250€  gebraucht
  • Quanteneffizienz von 50% !!!!! Wow, die Canon hatte nur 37%
  • S/N = 8.24
  • Fazit: Grunsätzlich super lohnenswert, aber falls man schon eine Canon hat und auch einiges an Zubehör dafür, dann sollte man sich das überlegen. Die meiste Software und auch Zubehör ist leider sehr auf Canon abgestimmt. Dennoch: Es ist eine gute und günstige Kamera.
Ein größeres Teleskop von 8″ auf 10″

Getrost nach dem Motto: Höher schneller weiter. Ein größeres Teleskop muss her. Aber was bringt das eigentlich?
Das Teleskop wirkt wie ein Photonensammler: Je größer die Öffnung, desto mehr Photonen presst dir das Teleskop auf den Sensor. Ok lassen wir mal das Tool zeigen was es bringt und nehmen mal das nächst größere.

  • Kostenpunkt: 600€ -1500€ je nach Ausstattung
  • 254mm Öffnung / 1000mm Brennweite
  • S/N =?
  • Fazit: Blöd, da wir hier ständig an unsere Full-Well Grenze stoßen. Aber man gewinnt mehr Auflösung und auch dunklere Objekte können so eingefangen werden, das ist auf jeden Fall so. Also ein größeres Teleskop ist schon eine nette Sache, nicht nur wegen des S/N
Ein CLS Filter

Tja was hört man da nicht alles für Mythen: Von zerstört dir alle Farben bis zu absoluten Wundern über bringt überhaupt nichts. Grundsätzlich frisst der CLS erstmal Signal, aber sperrt dafür auch eine Menge an Hintergrundrauschen aus und das ist ja wie wir wissen dominant. Lasst es uns ausprobieren:

  • Kostenpunkt: 150€
  • S/N = 8.418
  • Fazit: Aber Hallo, ein wahres Wunderwerk der Technik und das für den moderaten Preis. Glaubst du nicht? Na dann schau mal hier: Link
    Das Ding lohnt sich, aber die Farben werden tatsächlich verändert. Wenn ihr PixInsight verwendet: Einfach ColorCalibration/Background Neutralization und gut.
Ich gebs mir richtig: Eine Canon 1DX

Junge junge, das Teil kostet nur 4700€, da sollte man echt zuschlagen. Am besten direkt 2 kaufen.

  • Kostenpunkt: 4700€
  • S/N = 18
  • Fazit: Unglaublich, was ist denn hier passiert? Ganz einfach: Die Kamera hat sehr große Pixel und das bedeutet pro Pixel deutlich mehr Photonen. Zudem hat die Kiste auch noch einen hohen Wirksungsgrad. Also eine tolle Sache.
Eine Kühlbox für 80€

Nehmen wir mal eine einfach Kühlbox, wie ich sie hier gebaut habe, siehe hier

  • Kostenpunkt: 80€
  • S/N = 6.215
  • Fazit: Och man, das bringt ja gar nix. Aber: So einfach ist das leider nicht, bei Verwendung eines H-Alpha Filters bringt das enorm viel. Ansonsten würde das thermische Rauschen mir die langen Belichtungszeiten kaputt machen.
    Schaut euch dazu die nächsten beiden Beispiele an:
Ein H-Alpha Filter ohne Kühlung bei 20°C

Hmm na gut, so bei 900sec scheint es langsam nix mehr zu bringen. Das thermische Rauschen ist hier dominant !!!!

Signal zu Rauschverhältnis - H-Alpha ohne Kühlung
Signal zu Rauschverhältnis – H-Alpha ohne Kühlung

 

Ein H-Alpha Filter mit Kamera Kühlung bei 0°C

Die Kühlbox gibt alles was sie kann und kühlt um 20°C auf 0°C. Junge junge was ist denn hier los? Jetzt kann der H-Alpha mal so richtig Gas geben und man kann schön lange belichten. Das S/N steigt in diesem Fall um fast das Doppelte an !!!!! Also H-Alpha und ein dunkles Objekt nicht ohne Kühlung verwenden !!!!! Das thermische Rauschen macht in diesem Fall wirklich einiges aus.

Signal zu Rauschverhältnis - H-Alpha mit Kühlung
Signal zu Rauschverhältnis – H-Alpha mit Kühlung

DSLR Peltier Kühlbox mit Teileliste

In diesem Beitrag möchte ich euch meine DSLR Peltier Kühlbox mit Teileliste vorstellen. Die Gründe dafür, dass ich diese Box gebaut habe sind relativ simpel:


  1. Ich habe bereits eine astromodifizierte DSLR
  2. Ich habe jede Menge Clip Filter für die DSLR, die wären bei einer neuen Kamera für die Katz
  3. Gekühlte CCDs sind mir bei der benötigen Chipgröße viel zu teuer (>1000€)
  4. Bei niedrigeren Temperaturen verhält sich die DSLR ebenfalls relativ rauscharm.

Bei teleskop express habe ich eine fertige Lösung von Geoptik gesehen für stolze 197€. Da dachte ich mir, dass kann ich doch günstiger bekommen und habe zudem noch etwas Bastelspaß ^^

Fangen wir einfach mal mit der Teileliste an. Für die Links und Preise gebe ich natürlich keine Garantie.

Teil Preis Link
12V Netzteil 6A 12.99 €  Amazon
Styropor Box (26x21x16 / 3cm Dicke) 5.90 €  Amazon
Adapter DC Hohlbuchse 5.5×2.1 > zweipol 2.49€  Amazon
QuickCool Peltier Element QC127-1.4-6.0MS 39.67€ Conrad
Wärmeleitpad beidseitig klebend 4.99€ Amazon
2x CPU Lüfter Arctic Alpine 2×10.62€ Amazon
Summe 87.28€

Bei mir war es so, dass ich die beiden Lüfter bereits hatte, deswegen waren es bei mir so ca. 60€. Anfangs wollte ich an dem Peltier Element sparen und habe mir ein Modell von Neuftech für 6.99€: Amazon besorgt. Das Teil hatte aber nicht mal annähernd die versprochene Kühlleistung und ist mir auch nach 2 Tagen bereits kaputt gegangen. Also kauft euch lieber direkt ein anständiges und erspart euch den Ärger.
Preislich liegen wir verglichen mit der Kühlbox von Geoptik (Teleskop-Express) bei unter der Hälfte (bei Geoptik allerdings ohne Netzteil), zudem bekommt man bei der Selbstbaulösung ein deutlich leistungsfähigeres Peltier Element. Außerdem bleibt einem z.B. von dem Wärmeleitpad und dem Silicalgel noch eine Menge übrig und ein 12V Netzteil kann man sicherlich auch an der einen oder anderen Stelle nochmal gebrauchen. Das Wärmeleitpad ist mit 145×145 auch völlig überdimensioniert, ich habe für den Rest aber noch Verwendung. Da könntet ihr also auch noch dran sparen.

Also dann lasse ich mal die Bilder sprechen, ihr seht hier die fertige Lösung. Ich habe die Box 2x auseinander genommen und wieder umgebaut. Als erstes die unbearbeitete Styroporbox. Falls hier jemand Angst hat, dass diese nicht hält: Keine Sorge, 3cm dickes Styropor ist recht stabil.

Styroporbox für den DSLR Kühler
Styroporbox für den DSLR Kühler

Anschließend habe ein ich Loch in die Frontseite gebohrt und die Verlängerungshülse durchgesteckt und dann den T2-Canon Adapter festgeschraubt. Den Kameraanschluss solltet ihr möglichst gut festkleben, da über diesen die Kraft übertragen wird.

DSLR T2 Anschluss an der Vorderseite der Kühlbox
DSLR T2 Anschluss an der Vorderseite der Kühlbox

 

Ein wenig zusätzliche Isolierung kann nicht schaden. Ich denke der Schritt ist im Prinzip aber unnötig.

DSLR T2 Anschluss an der Vorderseite der Kühlbox, zusätzliche Isolierung
DSLR T2 Anschluss an der Vorderseite der Kühlbox, zusätzliche Isolierung

Hier die beiden Alu-Kühlkörper, welche durch die Wärmeleitspads mit dem Peltierelement verklebt wurden (hält bombenfest). Zusätzlich habe ich noch eine Alu Platte zwischen Peltierelement und dem kalten Alu-Kühlkörper gesetzt. Ich denke aber, dass diese Aluplatte unnötig ist. Das Peltierelement hat eine warme und eine kalte Seite. Bitte nicht vertauschen, dann läuft es nicht mehr optimal!!!! Man kann es auch „falsch“ herum betreiben, allerdings kriegt man dann nicht die voll Leistung.

Peltier Element mit den Kühlern verbunden
Peltier Element mit den Kühlern verbunden

Der nächste Schritt ist sehr wichtig und sollte sehr sorgsam ausgeführt werden. Hier wird der Zwischenraum zwischen den beiden Kühlern isoliert.

Die Zwischenräume des Peltier Elements isolieren
Die Zwischenräume des Peltier Elements isolieren

Jetzt aus der Rückseite ein Stückchen ausschneiden. In dieses Loch soll dann der Kühler rein. Falls ihr keine Alu Platte verwendet, sollte das Loch natürlich kleiner ausfallen.

Rückseite der Kühlbox vorbereiten
Rückseite der Kühlbox vorbereiten

Dann wird nur noch der Kühler eingesetzt und die Lüfter verschraubt. Den Lüfter auf der kalten Seite (also die Innenseite) solltet ihr gegen die Kamera pusten lassen, dann kühlt diese etwas schneller aus.

Der eingesetzte Kühler auf der Rückseite
Der eingesetzte Kühler auf der Rückseite

Update: Kleine Verbesserungen an der Box und Kamera

Da die Kamera im ersten Versuch leider nur relativ langsam ausgekühlt ist und die volle Leistung des Peltiers auch noch nicht erreicht wurde, wollte ich noch einige Verbesserungen vornehmen.
Als erstes habe ich die USB Abdeckung an der Kamera ausgebaut, was sehr einfach und schnell geht und man kann es ohne Probleme rückgängig machen.

Eine kleine Öffnung in der Kamera, um die Auskühlung zu beschleunigen
Eine kleine Öffnung in der Kamera, um die Auskühlung zu beschleunigen

Vor diese offene Abdeckung habe noch noch einen zusätzlichen Lüfter eingesetzt.

Die kleine Öffnung in der Kamera wird noch zusätzlich belüftet
Die kleine Öffnung in der Kamera wird noch zusätzlich belüftet

 

Temperatur – Ergebnisse der fertigen Box

Die Temperatur des Sensors nimmt zuerst sehr stark zu. Ich war wirklich erstaunt darüber, dass sich der Sensor um fast 15-16°C erwärmt hat. Nachdem ich die Kühlung eingeschaltet habe, sank die Temperatur am Sensor relativ schnell ab und wird um ca. 16°C runtergekühlt.

Temperaturverlauf mit belüfteter Öffnung in der Kamera
Temperaturverlauf mit belüfteter Öffnung in der Kamera

Rauschen – Ergebnisse der fertigen Box:

Hier das Anfangsdunkelbild (beide gleich aufgehellt) und das gekühlte Bild:

Rauschen im ungekühlten Zustand mit der neuen Box (zusätzliche Lüfter außen am Peltier und belüftete Öffnung in der Kamera)
Dunkelbild im ungekühlten Zustand mit der neuen Box (belüftete Öffnung in der Kamera)
Rauschen im gekühlten Zustand mit der neuen Box (zusätzliche Lüfter außen am Peltier und belüftete Öffnung in der Kamera)
Dunkelbild im gekühlten Zustand mit der neuen Box (belüftete Öffnung in der Kamera)

Rauschen in Abängigkeit von ISO Zahl und Belichtungszeit

In diesem Beitrag geht es um das Rauschen in Abängigkeit von ISO Zahl und Belichtungszeit. Es ist nur ein kleines Experiment  (welches aber dennoch einige Zeit und Mühe in Anspruch genommen hat) und ist sicherlich auch nicht 100%ig auf den Nachthimmel übertragbar. Allerdings bekommt man bereits eine Idee, wie sich das Rauschverhalten in Abhängigkeit der ISO-Zahl und Belichtungszeit für diese Kamera verhält. Die Ergebnisse haben mir geholfen herauszufinden, welche ISO Zahl ich bei welcher Belichtung einstellen kann und ob viele gestackte Bilder mit langen Einzelbelichtungen mithalten können.

Versuchsaufbau:
Der Versuchsaufbau war denkbar einfach: Ich habe die Kamera (Canon EOS 1200D) vor ein farbiges Objekt gestellt und das Zimmer stark verdunkelt. Ich wollte bei den „typischen Astro-Belichtungszeiten“ ein ähnlich dunkles Bild bekommen wie bei Astroaufnahmen. Als Objektiv habe ich eins von Sigma verwendet und die Blende auf ~5 gestellt.

Nachbearbeitung der Roh-Bilder:
Die Nachbearbeitung der Bilder erfolgte mit Pixinsight. Alle Bilder wurden mit Dunke- und Bias Frames kalibriert und dann (falls nötig) gestackt.
Letztlich habe ich die Histogramme der Bilder so gut wie möglich angeglichen und dann den NoiseEstimator von PI zur Abschätzung des Rauschens verwendet.

Verwendete ISO Zahlen und Belichtungszeiten:
Zwei von den Belichtungsreihen habe ich auf insgesamt 300sec Belichtung gebracht (10x30sec und 1x300sec) und dann nochmal aus Neugierde eine mit 900sec.
Die verwendeten ISO Zahlen waren bei allen Belichtungszeiten 100, 400, 800, 1600.

 

Diagramm aller Ergebnisse:
In dem folgenden Diagramm könnt ihr die aufgetragenen NoiseEstimates aus PixInsight sehen. Das Ergebnis fand ich sehr interessant. Auf der Y-Achse seht ihr das geschätzte Rauschen (niedriger ist besser) und auf der X-Achse die verwendete ISO Zahl.
Das länger belichtete Bild war hier durchgängig rauschärmer als das gestackte Bild. Die optimale ISO-Zahl sank hier mit steigender Belichtungszeit.

Rauschen in Abhängigkeit der Belichtungszeit und ISO Zahl bei der ESO 1200D
Rauschen in Abhängigkeit der Belichtungszeit und ISO Zahl bei der ESO 1200D

Hier nochmal die optimale ISO Zahl für dieses Beispiel in einem Diagramm aufgetragen:

Optimale ISO Zahl in Abhängigkeit der Belichtungszeit
Optimale ISO Zahl in Abhängigkeit der Belichtungszeit

 

Abschließend noch Ausschnitte aus den gemachten Bildern:

ISO 10x30sec 1x300sec
ISO 100 Testobjekt bei 10x30 sec und ISO100 Testobjekt bei 300 sec und ISO100
ISO 400 Testobjekt bei 10x30 sec und ISO400 Testobjekt bei 300 sec und ISO400
ISO 800 Testobjekt bei 10x30 sec und ISO800 Testobjekt bei 300 sec und ISO800
ISO 1600 Testobjekt bei 10x30 sec und ISO1600 Testobjekt bei 300 sec und ISO1600
ISO 1x900sec
ISO 100 Testobjekt bei 900 sec und ISO100
ISO 400 Testobjekt bei 900 sec und ISO400
ISO 800 Testobjekt bei 900 sec und ISO800
ISO 1600 Testobjekt bei 900 sec und ISO1600

 

 

Celestron Advanced GT / CAM Autoguiding mit zwei Teleskopen parallel Tipps

Also mein Weg zum Guiding war leider relativ hart und steinig ^^ Als erstes habe ich komplett ohne Guiding gearbeitet und das lief auch gar nicht mal so übel. Bis zu 60sec Belichtungszeit pro Bild gingen eigentlich ganz gut,  allerdings nur wenn die Polausrichtung wirklich einwandfrei war. Dennoch war der Ausschuss an Bilder immer noch relativ hoch, fast jedes 2te Bild konnte ich eigentlich aufgrund von Strichbildung nicht verwenden.

Da ich eine Celestron CAM (Advanced GT) besitze und diese mit max. 10Kg belastet werden soll, wollte ich der Montierung eigentlich nur ungerne das Zusatzgewicht eines 2ten Teleskops aufbürden. Deswegen habe ich mich für einen Off-Axis-Guider entschieden und zwar den von Celestron. Zudem habe ich mir noch eine ALCCD5 Mono besorgt und dann auf gutes Wetter gehofft. Irgendwann konnte ich das ganze dann endlich mal testen und habe als Guiding Tool PHD Guiding angeworfen und sah erstmal nur schwarz mit etwas Rauschen.
Meine Vermutung war, dass das Bild einfach nicht scharf gestellt ist und ich deswegen nichts sehe. Ich habe dann verzweifelt versucht den Fokus zu finden, aber leider blieb das Bild nur ein dunkles Rauschen.
Also wartete ich auf eine Nacht in der man den Mond schön sehen konnte, um den Fokus der Guidingcam zu finden. Das klappte tatsächlich auch ganz gut, allerdings ist mir direkt aufgefallen, was für einen kleinen Ausschnitt ich nur sehen konnte und der war leider auch nicht besonders scharf (selbst bei gutem Fokus). Das liegt leider daran, dass man mit dem OAG vom Randbereich etwas Licht mit einem Prisma abzweigt und der Randbereich bei den meisten Optiken einfach nicht gut ist.
Als nächstes wollte ich dann mit dem gefundenen Fokus ein Deep Sky Objekt anvisieren und einen Leitstern finden: Keine Chance, denn wenn ich einen Stern gefunden habe, dann war das einfach nur ein sehr düsterer und verschwommener Fleck (bei min. 15sec Belichtung). Dieser Fleck wurde von PHD Guiding auch nicht besonders lange gehalten und 15sec mach im Prinzip eh keinen Sinn. Absolut schrecklich.

Als letzte Möglichkeit blieben dann ja nur noch die 2 Teleskope. Ich hatte neben meinem C6 noch ein Celestron Astromaster 130EQ (Newton 130/650mm) was auch ca. 4.5 kg wiegt. Mit beiden Teleskopen bin ich dann schon bei ca. 9.2 kg + Kamera 0.5 kg + Parallelmontage 1.0 kg = ca. 11 kg. Naja eigentlich schon mehr als man sollte und viel mehr als fotografisch empfohlen wird. Aber was solls, probieren wird es doch einfach mal aus.
Hierfür habe ich jetzt die ALCCD in den Newton gepackt und los ging es. Die erste Frage war schon, was mache ich mit dem Index der Montierung, beim Beginn der Ausrichtungsroutine soll man die Montierung ja in Indexstellung bringen. Das ging jetzt leider nicht mehr, da die Dec Achse um 90° verdreht sein muss für die Parallelmontage.
Ich habe das Problem ganz einfach lösen können, indem ich einfach die Montierung über den Polsucher auf den Polarstern ausgerichtet habe und danach mit dem C6 den Polarstern in das Sichtfeld gebracht habe. Diese Position habe ich dann als Index verwendet und die Montierung hat das auch anstandslos genommen.
Vom PHD Guiding habe ich die neueste Developer Version verwendet und konnte mit dieser Konfiguration mit 1sec Belichtung ohne große Probleme mehrere Leitsterne finden. Das nächste Mal werde ich auf 0,5 sec runtergehen, dann ist die Nachführung noch etwas genauer. 300sec Einzelbelichtung waren so überhaupt kein Thema mehr und ich hatte wunderschöne runde Sterne. Vom hohen Gewicht konnte ich nichts merken, da lief alles einwandfrei.

 

Hier ein Bild von den beiden Teleskopen auf der Montierung:

Celestron Advanced GT / CAM Autoguiding mit zwei Teleskopen parallel
Celestron Advanced GT / CAM Autoguiding mit zwei Teleskopen parallel

Celestron C6 Erfahrungsbericht und Verzerrung und Vignettierung, Vergleich 1,25″/2″ mit und ohne Reducer / Flattener

Hallo Zusammen,
ich habe vor einigen Tagen ein neues Teleskop bekommen und zwar ein Celestron C6 Evolution. Naja da die Brennweite 1500mm und das Öffnungsverhältnis f/10 für viele Sachen recht ungeeignet sind, habe ich mir zudem noch einen Reducer/Flattener von Celestron dazubestellt und zwar den Celestron Schmidt Cassegrain Brennweiten Reducer und Corrector – f/6,3. Als Kamera habe ich eine Canon EOS 1200D verwendet und hatte ca. 7m Entfernung, was natürlich ziemlich nah ist für ein Teleskop.
Das Teleskop hat einen 2″ SC Anschluss, allerdings ist das mitgelieferte Zubehör alles bei 1.25″ und somit ist natürlich auch ein Adapter von 2″ auf 1.25″ mitgeliefert.
Jetzt bieten sich natürlich einige Anschlussmöglichkeiten  durch den Reducer/Flattener und die zwei Anschlussgrößen. Ich wollte einfach mal sehen, wie sich die Bilder durch die verschiedenen Möglichkeiten ändern. Insbesondere hat mich interessiert, ob das Bild verzerrt wird und wie stark die Vignettierung (Randabschattung) sich ändert.  Ich habe mich von den Objektivtests auf traumflieger.de inspirieren lassen, habe aber ehrlich gesagt keine Ahnung, inwiefern das für Teleskope Sinn macht und ob das auf die Situation am Nachthimmel übertragbar ist. Mir ging es auch mehr um den Lerneffekt. Also, um davon einen Eindruck zu bekommen, habe ich ein Karomuster verwendet und mit dem Teleskop einige Bilder davon geschossen. Durch das Karomuster sollten sich  Verzerrungen und Vignettierung ja recht gut sichtbar machen lassen. Belichtungszeit waren jeweils 2 Sekunden und die ISO war bei 200. Natürlich ist der Aufbau ziemlich amateurhaft und inwiefern die Ergebnisse sich auf den Nachthimmel übertragen lassen, keine Ahnung. Aber interessant ist das Ganze auf jeden Fall.

Zoll/Reducer Ja Nein
1.25"  
2"

Nachdem ich die Bilder gemacht habe, habe ich mit der Objektivkorrektur von Adobe Lightroom versucht, die Bilder zu korrigieren. Ich habe dabei folgende Ergebnisse gefunden. Auch hier wieder, keine Ahnung inwiefern das übertragbar ist auf andere Situationen:

Zoll Reducer Vignettierung Verzerrung
1.25" Ja 79 0
2" Ja 40 0
1.25" Nein 42 0
2" Nein 0 0

 

Wie man sieht, musste ich bei Verwendung des Reducers die Vignettierung stärker korrigieren. Außerdem war das Vignettierungslevel bei 1.25″ auch immer etwas höher als bei 2″. Im Prinzip sind das aber auch die Ergebnisse die ich erwartet habe. Das ich bei keinem Bild die Verzerrung korrigieren musste, hat mich positiv überrascht. Vielleicht ist das ja aber auch normal, bei Objektiven jedenfalls nicht ^^ Man kann aber bei genauem Hinsehen erkennen, dass die Schärfe in den Randbereichen durch den Reducer etwas abnimmt. Ich bin mir hier aber nicht 100%ig sicher, ob das am Reducer/Teleskop liegt oder an meinem Testaufbau. Der war natürlich alles andere als ideal ^^

Im Großen und Ganzen bin ich aber mit dem Ergebnis und auch den verwendeten Teilen mehr als zufrieden und freue mich schon wahnsinnig auf die nächste klare Nacht. Den Mond habe ich bereits einmal visuell beobachtet und war von der Schärfe und dem Kontrast sehr beeindruckt. Mal ganz abgesehen davon, dass der Okularauszug eine extrem angenehme Position hat, besonders wenn ich darüber nachdenke, was ich für Verrenkungen an meinem Newton machen musste ^^. Zudem wurde mir auch ein perfekt kollimiertes Teleskop vom Teleskop Service geliefert, was mich ebenfalls sehr freut.

Nachtrag:
Gestern hatte ich die erste klare Nacht, wobei das Seeing absolut mies war. Aber trotzdem war ich sehr beeindruckt von dem super Kontrast und vor allem von der Auflösung des Teleskops. Den Jupiter konnte man durch einem 13mm Okular sehr gut erkennen, es ließen sich schon einige Ringe auf der Oberfläche unterscheiden. Wobei man sagen muss, dass ich den Jupiter am Ende meiner Beobachtungsnacht auf der Linse hatte und das Teleskop schon beschlagen war. Trotzdem war es ein wirklich schönes Bild und es ließen sich im Vergleich zu meinem alten Teleskop (Celestron Astromaster130eq) ungeahnte Details erkennen.  Ich denke bei gutem Seeing und keinem Tau wird das nochmal deutlich besser sein. Eine Tauschutzkappe sollte aber echt nicht fehlen, ich hatte leider selbst damit nach ca. 3h schon leichte Taubedeckung. Ich habe mir die Tauschutzkappe von Astrozap geholt mit D=181mm und bin recht zufrieden damit. Was mir besonders gut gefällt, ist die gute Streulicht-Absorption, das steigert bei viel Umgebungslicht den Kontrast schon merkbar. Der Beschlag wird damit auch deutlich verzögert, aber wie gesagt leider nicht verhindert.
Einige Fotos habe ich auch gemacht, allerdings wollte ich an dem Abend die Plejaden auf das Bild bekommen und habe dafür die Kamera mit Teleobjektiv (Tamron 70mm-300mm)auf den Rücken des Teleskops geschnallt. Bei 300mm Brennweite konnte ich auf der NEQ3 Belichtungszeiten von bis zu 5min erreichen, was mich schon sehr gefreut hat. Sobald ich die Bearbeitung fertig habe, gibts auch mal Bilder zu sehen. Die Kamera habe ich mit dem Piggyback Adapter für SC Teleskope befestigt, das klappt wirklich bestens und ist sehr stabil, sogar mit dem sehr schweren Objektiv (~700g). Eine andere Möglichkeit ist es die Kamera an der Gegengewichtsstange zu befestigen, leider ist die Kamera dann öfter in einer blöden Position und man hat das Geländer oder die Wand vor der Linse (ich fotografiere meistens vom Balkon).

Ein Experiment zur ISO Zahl, Belichtungszeit und zum Stacken

Ich habe so viele widersprüchliche Dinge zu optimalen Belichtungszeiten und ISO Zahlen gehört, dass ich es einfach mal selbst ausprobieren wollte. Meine Hauptfragen waren:

  • Ist die ISO Zahl egal oder verliere ich bei einer zu niedrigen / zu hohen ISO Zahl Informationen?
  • Sind 3x10sec = 1x30sec Belichtungszeit, wenn ich die Bilder mit einem Mittelungsverfahren wie z.B. im DSS stacke.

 

Zum Testen habe ich in einem absolut dunklen Zimmer, ein gewisses Dokument von einem Herrn Schrödinger ^^ in einer Distanz von ca. 5m mit verschiedenen Einstellungen fotografiert. Die verwendete Kamera war eine Canon 1200D mit einem Tamron 70-300mm Teleobjektiv und einem 1.4x Extender (MC4 DGX von Kenko) also 420mm Brennweite bei einer 8er Blende. Image Stabilization und Auto Fokus waren natürlich aus. Ich habe nur die ISO Zahl und die Belichtung verändert und die Bilder danach einmal mit GIMP addiert und einmal mit den GIMP Astrotools gestackt. Hier könnt ihr den Aufbau sehen (Fotos sind mit dem Handy gemacht, deswegen so schlecht):

 

Ganz unten könnt ihr die beiden Tabelle mit den Ergebnissen sehen. Die Tabelle ist mit Sigma Median 2Pass gemittelt. Keine Dark-, Flat- oder Bias-Frames, ich wollte nur wissen bei welcher Einstellung ich die maximale Bildinformation bekomme / den Text am besten lesen kann.  Um die Bilder vergleichbar zu machen, habe ich den maximalen Wert des Histogramms noch jeweils etwas zu kleineren Werten verschoben. Das Ergebnis ist natürlich nicht allgemein gültig, aber zumindest kriegt man eine Idee von der Thematik. Die Bilder wurden natürlich im RAW Format aufgenommen und auch verarbeitet, erst am Ende habe ich die Bilder aus Platzgründen in das JPG Format konvertiert und musste die Bilder runterskalieren. Das Ergebnis ist qualitativ aber nicht beeinträchtigt. Hier das Ergebnis in Tabellenform:

Sigma Median 2Pass

Sigma Median 2Pass
Bilder/ISO ISO100 ISO400 ISO6400
3x10sec
2x15sec
1x30sec

1. Frage: Verliere ich Bildinformation bei einer zu niedrigen/zu hohen ISO Zahl?

Ja das kann schon passieren. Das Ganze ist allerdings eine sehr komplexe Angelegenheit, welche ich hier in der Kürze und vor allem für Anfänger nicht im Detail erklären möchte. Die Wahl der „richtigen“ ISO Zahl hängt von extrem vielen Parametern ab, um einige zu nennen:

  • Die verwendete Kamera
  • Das Setting, vom Hintergrund bis zum eigentlichen Objekt
  • Von der Temperatur
  • Von der Belichtungszeit
  • usw.

Als grobe Richtlinie, habe ich insbesondere für Anfänger einige Vorschläge(ich kann allerdings nicht garantieren, dass diese Vorschläge mit jeder Kamera und bei jedem Setting funktionieren, aber probiert es einfach mal aus):

1. Bei relativ kurzen Belichtungszeiten (ca. 10sec-60sec) durchaus eine etwas höhere ISO Zahlen nehmen. Bei meiner Kamera bin ich da bei einer ISO Zahl von 1600 oder 3200 immer gut gefahren. Von den Bildern aber bitte sehr viele machen, um später beim Stacken das Signal zu Rausch Verhältnis zu verbessern. Außerdem sollten Dark-, Bias- und Flatframes auf keinen Fall fehlen, um aus der wenigen Information das Maximum herauszuholen.
2. Mit steigender Belichtungszeit dann ruhig runter mit der ISO Zahl. Zwischen 60sec und 5min sollten die ISO Zahlen dann je nach Himmelshintergrund und Lichtstärke des Objekts so grob zwischen 200-800 liegen.
3. Bei sehr hohen Belichtungszeiten (>5min) die ISO Zahl sehr niedrig wählen, ISO 100-200 sind hier angesagt.

 

Um vielleicht nochmal einen Eindruck zu bekommen, wie sich ein Bild mit einer Belichtungszeit von 30sec bei verschiedenen ISO Zahlen verhalten kann, hier nochmal ein Beispiel. In diesem Beispiel gefällt mir persönlich ISO1600-3200 am besten:

Bilder
ISO Bild
800
1600 30sec bei ISO1600
3200 30sec bei ISO3200
6400  30sec bei ISO6400
12800 30sec bei ISO12800

Hier nochmal die Histogramme und die gestreckten Histogramm zu den Bildern:

Histogramme
ISO Originales Histrogramm Gestrecktes Histogramm
800 RGB Histogramm bei ISO800  Gestreckte RGB Histogramm bei ISO800
1600  RGB Histogramm bei ISO1600 Gestreckte RGB Histogramm bei ISO1600
3200 RGB Histogramm bei ISO3200
6400 RGB Histogramm bei ISO6400 Gestreckte RGB Histogramm bei ISO6400
12800 RGB Histogramm bei ISO12800 Gestreckte RGB Histogramm bei ISO12800

2te Frage: Ist ein 30sec belichtetes Bild dasselbe wie 3x10sec mit dem DSS gemittelt oder die Bilder einfach addiert?

Auf gar keinen Fall! Mit der Mittelung oder dem Sigma Kappa Median oder dem verrücktesten Mittelungsverfahren dieser Welt kann ich nur das Signal zu Rauschverhältnis verbessern und damit die enthaltene Information in meinem Bild besser vom Rauschen unterscheiden. Ein 10sec belichtetes Bild bleibt aber ein 10sec belichtetes Bild.

Was ist dann mit HDR?

Das ist nochmal etwas anderes, ich habe ein Bild bei weniger Belichtungszeit und eins mit mehr Belichtung. Nehmen wir z.B. den Jupiter mit seinen Monden. Der Jupiter ist mega Hell und die Monde sind total dunkel. Blöde Sache, wenn ich den Jupiter mit seinen Strukturen erkennen möchte, muss ich kurz belichten -> Jetzt sehe ich die Monde nicht mehr. Ok, dann mach ich noch ein Bild mit langer Belichtung -> Jetzt sehe ich die Monde, der Jupiter ist aber nur noch ein fetter weißer Fleck. Ich werd verrückt.
Kann ich diese Information nicht irgendwie zusammen packen, so dass ich von der langen Belichtungszeit die Monde und von der kurzen den Jupiter nehmen? Ja mit HDR, oder im DeepSkyStacker Entropy Weighted Average. Ihr seht, dass ist allerdings nochmal eine ganz andere Geschichte.
Klar, ich habe das Ganze natürlich stark vereinfacht dargestellt, aber ich denke die Prinzipien sollten so vielleicht etwas klarer werden. Und ich hoffe ihr merkt, wie komplex das ganze Thema eigentlich ist.

Celestron Astromaster 130 Abbildungsfehler tunen / reduzieren

Es gibt eine sehr einfache Möglichkeit, dass Teleskop ein klein wenig zu tunen und den Abbildungsfehler etwas zu reduzieren. Die Idee kommt von

http://mtoastro.blogspot.de/2011/01/star-testing-astromaster-130.html?m=1

Und zwar müsst ihr dazu den Sekundärspiegel abschrauben, hierfür einfach die Kreuzschraube in der Mitte lösen und den Spiegel herausnehmen. Die 3 Imbusschrauben am besten nicht anfassen.schrauben_frontview

 

Nun habt ihr den Sekundärspiegel in der Hand und seht diese kleine schwarze Halterung die mit der Kreuzschraube. Dieses Ding abmachen, da es ja direkt auf dem Spiegel liegt und für erstaunlich große Verzerrungen im Bild sorgt. Zumindest bei Fotografischer Anwendung, für die rein visuelle Beobachtung hat das keine Auswirkungen.IMG_20150113_202031

 

Zusätzlich könnt ihr auch noch die im Tubus ausstehenden Schrauben etwas kürzen, was ebenfalls nicht schadet. Den Unterschied könnt ihr in dem Bild erkennen, links ist vorher und rechts nachher:

VorherNachher

 

 

Man kann auf dem linken defokussiertem Bild die starke Verzerrung gut erkennen und auf dem rechten ist es deutlich kreisförmiger.

 

 

 

 

Wie finde ich mich mit dem Auge am Nachthimmel zurecht?

Das ist eigentlich gar nicht mal so schwer, es bedarf hier nur etwas Geduld und am Anfang einer guten Sternenkarte oder Astronomiesoftware. Der Sternenhimmel ist von der Erde aus gesehen leider kein festes Gebilde, sondern ändert sich durch die Erdrotation und durch die Jahreszeiten permanent. Grundsätzlich orientiert man sich im Himmel sehr gut durch bekannte und gut sichtbare Sternenbilder. Hierzu zählen Cassiopeia, der große Wagen und einige sehr helle Sterne. Sowie Polaris der Polarstern, dieser ist allerdings dunkler als die meisten denken und auf keinen Fall der hellste Stern am Himmel, allerdings ist dieser immer brav im Norden und ändert sich nicht durch die Erdrotation, da er fast direkt auf dem Drehpunkt liegt.

Ok fangen wir mal bei einem Sternenbild an, z.B. ist jetzt im Winter Cassiopeia immer sehr früh und  sehr hoch am Himmel und sieht aus wie ein W, hierfür ein Bild von der Wikipedia:

200px-CassiopeiaCC

Wie kann ich dieses Sternenbild denn überhaupt finden, wenn der nervige Himmel sich quasi ständig ändert? Ich habe das einfach gemacht, indem ich mir zuerst eine Astronomiesoftware wie TheSkyX First Light besorgt habe (war bei dem Teleskop schon dabei). Solch eine Software zeigt dir den Himmel zur jeweiligen Uhrzeit und sogar von deinem jeweiligen Standort aus an. Das ist extrem hilfreich, besonders am Anfang. Nimm ersteinmal einen Kompass und orientiert dich dann durch die Himmelsrichtungen in der Software und schau in welcher Richtung diese Sternenbilder grob liegen. Danach ab nach draußen und einfach mal Cassiopeia oder den großen Wagen suchen, der sieht beispielsweise so aus (der helle rechteckige Kasten mir den 3 hellen Sternen links daneben):

Ursa_Major_2

Was auch sehr schön zu finden ist und auch direkt einen wunderschönen Nebel beinhaltet ist das Sternbild Orion:

Sternbild_orion

Ihr seht diese drei Sterne in der Mitte des gedachten Rechtecks? Da drunter sind nochmal 3 diffuse Objekte zu sehen, dort befindet sich der Orionnebel. Ihr könnt einige Langzeit belichtete Bilder  von diesem Nebel in meiner DSLR Galerie finden.

Habt ihr erstmal einige Sternbilder/Konstellationen für euch entdeckt, findet ihr diese sehr schnell wieder, auch wenn sie eine völlig andere Position haben. Das lernt man schneller als man denkt.

Was hat es mit diesen Helligkeiten in mag oder m auf sich?

Hat man eine Astronomiesoftware oder ein Sternenbuch oder schaut einfach in Wikipedia , so stehen bei Sternen und allen möglichen Himmelsobjekten oft immer Helligkeiten mit dabei. Damit ist die scheinbare Helligkeit gemeint, also die Helligkeit wie wir sie von der Erde aus wahrnehmen.
Z.B. in Wikipedia unter Polarstern: http://de.wikipedia.org/wiki/Polarstern steht dort rechts in dem Kasten: Visuelle Helligkeit: 1.97 mag
Aha, alles klar 1.97 mag ????
Keine Ahnung wie ich diese Zahl einordnen soll, auch das ist sehr einfach: Je kleiner desto heller. Diese Zahlen können sogar negativ werden und sind damit sogar besonders hell. Um die Zahlen einsortieren zu können mal einige Beispiele zur Orientierung, angegeben sind immer die maximalen Helligkeiten die je gemessen wurden und sortiert nach Helligkeit:

Sonne: -26.7 mag
Mond:  -12mag
ISS:     -5 mag
Jupiter: -2,94 mag
Sirius: -1,46 mag (abgesehen von der Sonne der hellste Stern am Himmel)
Polarstern: 1,97 mag
Andromeda Galaxie: 3,4mag

Ihr seht also, der Polarstern ist kein besonders helles Objekt am Himmel, viele der Planeten in unserer Sonnensystem allerdings schon. Der Jupiter oder Mars z.B. sehen mit bloßem Auge aus wie extrem helle Sterne. Mit dem Unterschied, dass sie etwas anders gefärbt sind wenn man genau hin sieht.

 

 

Bilder Quellen: Wikipedia oder von mir selbst.